Teilnehmer & Projekte 2015

Zu den Teilnehmer Feedbacks 2015

Feedback von Teilnehmern


Drehbuchklausur 2015 bei der Felix Mitterer Lesung

Stefan Bohun

Stefan Bohun

Geboren in Wien. Studierte Schauspiel an der School of Physical Theatre in Toronto und Regie an der Filmakademie Wien. Neben seinen Kurzfilmen im Spiel- und Dokumentarfilmbereich auch Regiearbeiten am Theater. Für seinen Abschlussfilm Musik erhielt er den Preis für den besten Kurzspielfilm bei der Diagonale – Festival des österreichischen Films, März 2014, sowie den First Steps Award der Deutschen Filmakademie, September 2014.



"Königinnen", Kinospielfilm

Familie Kusztrich funktioniert wie eine perfekte Demokratie. Kinder und Erwachsene sind gleichberechtigt, zwischen Alltag und Intimität wird in den regelmäßig stattfindenden Familiensitzungen nicht unterschieden. Verbotene Gedanken gibt es nicht- das einzige Tabu sind Geheimnisse. Der innerste Wunsch aller Familienmitglieder, etwas zu haben, das ohne die Partizipation der anderen stattfindet, endet in Zerstörung und Anarchie.

Ina Borrmann

Foto: © Susanne Stark
Foto: © Susanne Stark
Ina Borrmann

Ina Borrmann wurde in Freiberg/Sachsen geboren und in der DDR sozialisiert. Krankenpflegeausbildung in Karl-Marx-Stadt. Wende. Umzug nach München. Dann halbherziges Theaterwissenschaftsstudium an der Ludwig-Maximilians-Universität. Diverse Jobs in unterschiedlichen Bereichen und interessanten Milieus (u.a. Nachtclub, Oktoberfest, RTL2). Es folgten Praktika, Produktions- und Regieassistenzen. Dann das Studium an der Filmhochschule München, Abteilung Film und Fernsehspiel. Diplom, K.H. Entwickeln von Spiel- und Dokumentarfilmstoffen. Zeitweiliges Feststecken. Umzug nach Berlin.

Seitdem radikal persönliche Filme. Ihr Film „Alle 28 Tage“ ist auf Festivaltour und hat gerade auf dem Filmfest Emden-Norderney den AOK-Filmpreis gewonnen (von der AOK ausgelobt, vom Publikum vergeben). TV-Ausstrahlung voraussichtlich Ende 2015.

Moderation für diverse Filmfeste u.a. Berlinale, Filmfestival Max-Ophüls-Preis, Münchner Filmfest, Hofer Filmtage, DOK.Fest München.

Stipendien / Programme / Förderungen: Berlinale Talent Campus, Künstlerinnenstipendium Berlin, Skriptakademie Berlin, Cinematch Berlin, Drehbuchförderung vom FFFBayern für das Drehbuch „Die Capris“.

Filmografie:

2015 ALLE 28 TAGE (90 min, Koproduktion mit arte / rbb, mdr)
2013 16 X DEUTSCHLAND - MENSCHEN - ORTE - GESCHICHTEN (15 min, ARD)
2009 DAS VERSCHWINDEN DER ZEIT (75 min, Koproduktion mit mdr)
2007 MIKE FIGGIS – THE SEDUCTION OF THE EYE (75 min)
2002 TEXAS (15 min, Ausstrahlung auf N24)
2000 VERSUCHTE NÄHE (15 min)
1999 HÄNDE HOCH! (15 min)
1997 GLOTZT NICHT SO ROMANTISCH! (8min)


„Die CAPRIS“, tragische Komödie, Kino, 90 min

Die CAPRIS, eine Amateurcombo in der Provinz der DDR, Mitte der 80er Jahre. Lu, Dietmar und Erbse tingeln an den Wochenenden über die sächsischen Dörfer und spielen in heruntergekommenen Kulturhäusern zum Tanz. Eine tiefe Freundschaft, die Flucht vor dem grauen Alltag und vor der immer gleichen Familien-Wochenend-Idylle hält die drei zusammen. Bis auf die kleinen üblichen Sticheleien sieht alles ganz harmonisch aus, aber plötzlich zerbricht die Band.

Erst die Kleine, Lus Tochter, bringt 25 Jahre später die mittlerweile in die Jahre gekommenen Männer wieder zusammen und dazu, auf ihrer Hochzeit zu spielen. Die Mugge misslingt gründlich, aber nun folgt eine tragikomische Pilgerfahrt im alten Bandwolga nach Capri. Zwischen Mocca Edel-Runden und Pinkelpausen kommen fundamentale Fragen der menschlichen Existenz zur Sprache. Man unterhält sich, erinnert sich, träumt und legt sich miteinander an. Alle Drei haben sich eine eigene Strategie zurechtgelegt mit der Vergangenheit umzugehen.

Nachdem auf der Fähre nach Capri alles auf den Tisch kommt, ihre Sehnsüchte, ihr Kummer, ihre Niederlagen und Ängste, bricht Lus Gefühlsstau auf, Dietmar findet den Ausweg aus seiner Pastfixation, und Erbse verliert seinen blanken Pragmatismus. Die Capris spielen auf Capri ein letztes Mal zum Tanz. Ein Leuchten steht auf ihren Gesichtern geschrieben. Und hinten am Horizont fällt die Sonne ganz sachte ins Meer.

Sascha Köllnreitner

Sascha Köllnreitner

Jahrgang 1984. Geboren und aufgewachsen in Steyr/Oberösterreich. Nach dem Zivildienst ohne Umwege nach Wien gezogen und an viele Türen geklopft. Arbeit als Kameraassistent, Cutter bei u.A. Riha, Filmhaus Wien, Neue Sentimentale. Schnitt von Dokus, Reportagen und zahlreichen nationalen und internationalen Werbespots.
Freier Regisseur seit 2009. Werbung & Musikvideos für unterschiedlichste Menschen & Marken. Kino: „Attention – A Life in Extremes“ (Dokumentation/93min). Nachwuchspreis Filmfestival Kitzbühel / Nominiert u.A. Österr. Filmpreis, Max Ophüls Preis, Hofer Filmtage. Eine Auswahl an Werken unter

www.thedirector.at


„One of Us“, Psychothriller, Kino, 90min.

Fünf Menschen. Eingeschlossen in einem abgelegenen Berghotel von einem Sniper.

Eine Spielregel: Sie müssen bestimmen, welche Person es verdient zu sterben. Ist bis Sonnenaufgang keine Entscheidung gefällt, gehen alle in die Luft. Ein Psychokampf um die moralische Vorherrschaft beginnt. Die Zeit läuft... .

Stephan Littger

Foto: © Lanna Leite
Foto: © Lanna Leite
Stephan Littger

Stephan grew up in Cologne, Germany and studied at Sciences Po in Aix-en-Provence (politics, economics, anthropology), Ecole Normale Supérieure in Paris and at Oxford (psychology, philosophy).
There, he got involved in the active student drama scene when directing and acting in various student plays. He also directed his first short film, inspired by his working experience with psychiatric patients both locally and during a research fellowship at a Russian orphanage.
After moving to New York, he wrote and directed “Toxic Oranges*: A Wall Street Fairy Tale” in 2010 and won numerous awards before directing his first feature film “Her Composition”.
Stephan wrote two additional feature screenplays: “Project Alpha” about the true story of the largest parapsychology experiment ever conducted at a US-university and “The Deadly Game”, an adaptation of Swiss author’s Friedrich Dürrenmatt’s tragi-comedy “Die Panne” (English: “Traps”).

Stephan is also the author of “The Director’s Cut – Picturing Hollywood in the 21st Century” (Bloomsbury Academic) for which he interviewed 21 Hollywood directors about their creative journeys. Stephan lives in New York and also directs music videos.




Filmography:

2006: Memories of a Sick Mind (short)
2010: Toxic Oranges* -- A Wall Street Fairy Tale (short)
2014: Malorie’s Final Score

Music videos:

2011: “Skinnybone” by Sea of Bees Skinnybone
2012: “Happy Pop Song” by “Elizabeth and the Catapult”
2012: “Confetti” by 1,2,3

“Project Alpha - or the Science of the Missing Link”

Wahre Geschichte zweier Teenager in den USA der 80er Jahre, die Wissenschafter nach drei Jahren ausführlicher Laborexperimente an renommierter Universität davon überzeugen, dass Sie paranormale Kräfte besitzen.

Franziska Pflaum

Foto: © Paula Farako
Foto: © Paula Farako
Franziska Pflaum Jahrgang 1987 in Wien geboren aufgewachsen - lebt in Berlin.
Sie studierte bildende Kunst an der Akademie der Bildenden Künste, Wien bei Harun Farocki und Filmregie an der Filmuniversität „Konrad Wolf“, Potsdam-Babelsberg bei Helke Misselwitz. Während ihrer Studien realisierte sie mehrere dokumentarische und fiktive Kurzfilme, die zu nationalen und internationalen Filmfestivals eingeladen werden. Beide Diplomstudien mit Auszeichnung bestanden. Ihr Abschlussfilm So schön wie du wurde mit dem Deutschen Kurzfilmpreis ausgezeichnet und eingeladen an der Nuits en Or 2015's Class teilzunehmen.

Seit 2014 ist Franziska Pflaum Regie-Meisterschülerin an der Filmuniversität „Konrad Wolf“ bei Barbara Albert.


"Schneegestöber" (AT) Schwarze Komödie, Kino, 120 Minuten

Im Schneegestöber zwischen Urlaubern, Investoren, Leben und so etwas wie Liebe.
Ein Film über die grotesken Abgründe eines Tiroler Bergdorfs, und den Kampf gegen den Ausverkauf.

Kim Strobl

Foto: © Iddon Jones
Foto: © Iddon Jones
Kim Strobl

Tiroler Regisseurin Kim Strobl hat es nach 11 Jahren in London wieder in die Heimat zurückgezogen um das Drehbuch für ihren Debut Langfilm MADISON zu schreiben. Sie bringt mit sich ein B.A. in Film & Television Production von der University of Westminster, das Advanced Directing Diploma von der Central Film School London, sowie 10 Jahre Berufserfahrung im Produktionsbereich
für Film, Werbung und TV.Ihre 8 bisherigen Kurzfilme wurden international auf zahlreichen Filmfestivals gezeigt, und drei der Filme wurden verkauft und haben einen Verleiher.

Für ihren Abschlussfilm LOOSE ENDS wurde ihr der Best Director Award von der Central Film School London verliehen. Der Film gewann u.a. den Best UK Graduate Fiction Preis bei den Ffresh Awards.

Nach ihrer Rückkehr nach Österreich wurde Kim als Regisseurin zum ersten IFFI Talente Campus 2013 eingeladen, wodurch sie sich gleich eine neue Filmheimat in Tirol geschaffen hat.

www.kimstrobl.com


“Madison” (AT), Coming-of-Age TV-Film

Stark, ehrgeizig, stur – das ist die 14-jährige Madison, deren Leben durch den Umzug von Deutschland nach Tirol komplett auf den Kopf gestellt wird. Dort ist sie nicht nur gezwungen ihr Rennrad gegen ein Mountainbike zu tauschen, sondern sich auch vom Idolbild des Vaters, einem Radprofi, zu lösen. Mit Hilfe von Mare, einem 16-jährigen BMXer, wird bei ihr neues Feuer entfacht und sie fängt an abseits der Straße nach ihrem eigenen Weg zu suchen.
Dieser sportliche und temporeiche Coming-of-Age Film, angesiedelt in der BMX Szene, punktet durch seine frische, positive Energie und zeigt Jugendliche mit erstrebenswerten Ambitionen.

Patrick Vollrath

Foto: © Anna Hawliczek.
Foto: © Anna Hawliczek.
Patrick Vollrath wurde 1985 in einem kleinen Dorf in der Mitte Deutschlands geboren und lebt heute in Wien.
Ausbildung zum Film- und Videoeditor bei ARRI Film & TV in München, Deutschland.
Patrick Vollrath arbeitete zuerst als Cutter.
Seit 2008 studiert er Regie an der Wiener Filmakademie in der Klasse von Oscarpreisträger und zweimaligem Palme D‘Or-Gewinner Michael Haneke.
2011 und 2013 gewann er den wichtigsten Werbe-Nachwuchswettbewerb in der Kategorie Film-die Cannes Young Lions Österreich.
2013 war er Teilnehmer des Berlinale Talent Campus.
2015 schloss er sein Filmstudium mit Auszeichnung ab.

Mit seinen filmischen Arbeiten gewann er bereits diverse Preise und war auf Kurzfilmfestivals in aller Welt vertreten.


Sein jüngster Film "Alles wird gut" wurde in den Kurzfilmwettbewerb der Semaine de la Critique nach Cannes eingeladen.


„Jäger“, Episodenfilmdrama mit Thrillerelementen

Ein Serienkiller, der mit einem Snipergewehr jagt auf Moslems macht, führt die Leben von 5 Menschen auf schicksalhafte Art und Weise zusammen.

Michael Podogil

Foto © Michael Mrkvicka
Foto © Michael Mrkvicka
Michael Podogil wurde 1985 in Wien geboren. Während seiner Zeit als Student der Technischen Universität Wien versuchte er sich an kleineren Filmprojekten und besuchte die Filmschule in Rockport ME (USA). Seit 2009 studiert er Regie bei Michael Haneke und Wolfgang Murnberger an der Filmakademie Wien und arbeitet als Regisseur für Fernsehen und Werbung. Gemeinsam mit Matthias Writze gewann er 2015 den Carl-Mayer-Förderpreis für das Treatment „The Power Of Love“ auf der Diagonale in Graz.


"Das Gegenteil von Spielen" (AT) Liebeskomödie, 90 Min.

(Ko-Autor: Matthias Writze)


Die Geschichte einer Affäre, die sich über mehrere Life Action Rollenspiele (Improvisationstheater ohne Publikum) entwickelt. Alle paar Monate treffen sich Michael und Dana auf einem LARP, im Spiel verblassen die Probleme ihres Alltags, sie verlieben sich. Dana verlässt ihren Freund, ohne zu wissen, dass Michael in einer Beziehung mit einem Mann lebt. Eine Liebeskomödie.