PREISTRÄGER 2013

„Tutti Giù“ bester Spielfilm

Die Nase vorn in der Kategorie bester Spielfilm hatte das Erstlingswerk des Schweizers Niccolò Castelli, der die Geschichte über den Übergang vom Jugend- zum Erwachsenen-Dasein, über das erwachende Lebensbewusstsein und die Wahl einer Richtung zwischen Träumen, Ängsten, Erfolgen und Niederlagen erzählt … „Der Film ist temporeich, cineastisch überzeugend, fabelhaft fotografiert und modern geschnitten. Die drei Geschichten der jungen Leute sind in einer bewegenden und spannenden Weise miteinander verflochten. Bei aller Leichtigkeit gelingt dem Regisseur ein Film mit großem Tiefgang, der emotional zutiefst berührt“ begründet Andrea Christa das Urteil der Jury.



„The Bengali Detective“ und „The Acrobat“ als weitere Siegerfilme

In der Kategorie bester Dokumentarfilm überzeugte die indisch-englisch-österreichisch-amerikanische Co-Produktion „The Bengali Detective“ von Regisseur Philip Cox. „Eine Dokumentation, wie sie sein soll: aus dem Leben gegriffen“ so Jurysprecherin Lilly Berger, die sich insgesamt aber von allen eingereichten Filmen begeistert zeigte. In „The Bengali Detective“ dreht sich alles um den rundlichen, tanzbesessenen Privatdetektiv Rajesh Ji und seine bunt zusammengewürfelte Truppe von Helfern, die Fälle von Vergiftungen, Ehebruch und Morden an den rasenden Straßen von Kalkutta zu lösen haben. „Um es in Otto Schenks Worten zu sagen: „es menschelt“ ganz gewaltig in diesem Film. Er ist lustig und traurig zugleich und gibt einen ganz wunderbaren Einblick in eine - für uns doch alle - fremde Kultur. Kurzum der Film hat alles, was ein guter Film haben muss – und er trifft einen da, wo er soll: mitten im Herz“ so Lilly Berger weiter. „Tief berührt“ war die Jury auch vom Siegerfilm in der Kategorie Kurzfilm. Der spanische Film „The Acrobat“ berichtet über eine Person, die Selbstmord begeht und feierte in Kitzbühel sogar seine Weltpremiere. „Der Film ist nicht gewollt künstlerisch, er ist Kunst – und das in jeder Hinsicht: in der Aussprache, den Bildern und auch schauspielerisch ... Er konfrontiert dich mit dem eigenen Leben, ist sehr überraschend und lässt jede Menge Interpretationsspielraum. Ein Film, der einen nicht mehr loslässt …“ so Hardy Krüger jun. über die Entscheidung der Jury. Während die Jury also voll und ganz auf „Gefühl“ setzte, wollte es das Publikum offensichtlich lieber „actionreich“ und kürte die, in Thriller-Manier gedrehte, Dokumentation „Smash & Grab“ zu ihrem Favoriten: Ein Film, der die Geschichte der weltweit erfolgreichsten Diamantendiebe, der Pink Panthers, erzählt.

Spielfilm - "Tutti Gui"

Sieben Filme aus sieben verschieden Ländern – mit ihren ganz unterschiedlichen Handschriften. Und doch war unsere Entscheidung einstimmig! Die Wahl entspricht ganz dem Motto des Festivals: Jungen Talenten mit ihren Debütfilmen nicht nur eine Plattform zu bieten, sondern auch deren Leistungen zu würdigen.

Drei Geschichten junger Leute, die in einer bewegenden und spannenden Weise verflochten sind. Temporeich, cineastisch überzeugend, fabelhaft fotografiert und modern geschnitten. Mit großem Können führt der junge Schweizer Regisseur sein Darstellerensemble zu ihrem authentischen Spiel. Bei aller Leichtigkeit gelingt ihm ein Film mit großem Tiefgang, der emotional zutiefst berührt. Dabei wird die zielgruppengerechte Musik zu einem tragenden Element des Werks. Ein junger Film über Träume, Ängste, Erfolge und Niederlagen.
Erfrischend unterhaltsam erzählt, passend zum neuen Kitzbüheler Filmfestival!


Juroren: Andrea Christa / Dr. Klaus Schaefer / Joseph Vilsmaier / Michael Wolkenstein

Tutti Gui

Ein Film über den Übergang vom Jugend- zum Erwachsenen daseins, über das erwachende Lebensbewusstsein, über die Wahl einer Richtung zwischen Träume, Ängste, Erfolge, Niederlagen.

Dokumentarfilm - "The Bengali Detective"

Eine Dokumentation, wie sie sein soll: aus dem Leben gegriffen. „Um es in Otto Schenks Worten zu sagen: „es menschelt“ ganz gewaltig in diesem Film. Er ist lustig und traurig zugleich und gibt einen ganz wunderbaren Einblick in eine - für uns doch alle - fremde Kultur. Kurzum der Film hat alles, was ein guter Film haben muss – und er trifft einen da, wo er soll: mitten im Herz.

Juroren: Lilly Berger / Frank Meiling / Ernst von Theumer jun.

The Bengali Detective

Der rundliche, tanzbesessene Privatdetektiv Rajesh Ji und seine bunt zusammengewürfelte Gruppe von Helfern lösen Fälle von Vergiftungen, Ehebruch und gelegentlich Morde an den rasenden Straßen ...

Kurzfilm - "The Acrobat"

Der Film ist nicht gewollt künstlerisch, er ist Kunst – und das in jeder Hinsicht: in der Aussprache, den Bildern und auch schauspielerisch. Er konfrontiert dich mit dem eigenen Leben, ist sehr überraschend und lässt jede Menge Interpretationsspielraum. Ein Film, der einen nicht mehr loslässt.

Juroren: Sharon von Wietersheim / Christin Artner/ Hardy Krüger jun.

Der CANON Publikumspreis 2013 ging an "Smash & Grab".

Smash & Grab

Es ist die Geschichte von den Pink Panther, der weltweit erfolgreichsten Diamantendiebe. Mit Zugang zu Bandenmitgliedern sowie solche die sie fangen wollen, vereint der Film Animation ...

Österreichischer Nachwuchspreis

Der österreichische Nachwuchs Preis, vergeben durch den Verein der Freunde des Filmfestival Kitzbühel und der Festivalleitung ging 2013 an Florian Pochlatko für seinen Film "Erdbeerland".

Wir gratulieren den Preisträgern und bedanken uns bei unserer Jury für die tolle Unterstützung.

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