Jury

des FFKB 2016

Leitung und Koordination

Angelika Krüger-Leißner

Angelika Krüger-Leißner
Angelika Krüger-Leißner
Angelika Krüger-Leißner stammt aus der deutschen Stadt Jüterborg, studierte Kunstgeschichte und Geschichte und arbeitete als Lehrerin. Von 1998 bis 2013 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages und dort u.a. stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Soziales sowie stellvertretende Vorsitzende des Unterausschusses für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik. Ab 2005 übernahm Angelika Krüger-Leißner verschiedene Positionen: Mitglied des Verwaltungsrats der Deutschen Filmfilmförderungsanstalt (FFA), Deutschen Filmförderfonds, Vorsitzende der Deutsch-Französischen Filmkommission und in der Vorauswahl–Jury des Deutschen Filmpreises. Von 2005 bis 2013 war Krüger–Leißner Sprecherin der SPD im Bundestag für Filmpolitik und Mitglied der SPD-Medienkommission. Während dieser Zeit publizierte sie zahlreiche Artikel und Vorträge zur Deutschen Filmförderung. Seit 2015 koordiniert und leitet sie die Jury des Filmfestivals Kitzbühel.

Spielfilm

Danny Krausz

Danny Krausz
Danny Krausz
Milan Dor und Danny Krausz gründeten 1988 die DOR FILM für Kino-, Dokumentar- sowie TV-Filme und -Serien. Drei Tochterfirmen, die DOR FILM-WEST in München, die DOR FILM KÖLN und ZAP, das Zentrum für audiovisuelle Postproduktion in Wien, sorgen für internationale Ausrichtung und technische Endfertigungskapazitäten. Seit 2011 ist Danny Krausz außerdem Professor für Produktion an der Filmakademie Wien. International ausgezeichnete Filme sind unter anderem „Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott“ (Andreas Prochaska), der u.a. den Österreichische Filmpreis und die Romy bekam. „Poll“ von Chris Kraus wurde mit dem Deutschen Filmpreis mehrfach prämiert und überzeugte auch beim Rom Filmfestival. „The Red Violin“ von François Girard gewann den Academy Award für beste Filmmusik. Weitere Produktionen: „Der Knochenmann“, „Silentium“, „Das ewige Leben“, „Indien“ und „Schlafes Bruder“.

Gottfried Langenstein

Dr Gottfried Langenstein
Dr Gottfried Langenstein
Der gebürtige Münchner Dr. Langenstein absolvierte sein Studium der Philosophie, Psychologie und Politikwissenschaft in seiner Heimatstadt und in Paris und arbeitete beim Hessischen Rundfunk und WDR. 1987 der Wechsel zum ZDF: u.a. als Leiter der Abteilung für Allgemeine Auslandsbeziehungen. Bis ins Jahr 2000 leitete er weitere ZDF-Abteilungen, darunter die Festival-Kommission, und war auch Mitglied des Aufsichtsrates von ZDF Enterprises GmbH. Danach wurde er stellvertretender Vorsitzender der Gesellschaftsversammlung ARTE Deutschland GmbH. Seit Februar 2000 ist er Direktor der Europäischen Satellitenprogramme des ZDF (3sat, ARTE, ZDFkultur) und Vorsitzender der Geschäftsführung von 3sat. Seit Mai 2011 ist Dr. Langenstein Direktor des Digitalprogramms ZDFkultur.

Peter Dinges

Peter Dingens
Peter Dingens
Nach dem Jurastudium ging der gebürtige Saarbrücker 1993 zur Telepool GmbH in München, war dort Head of Business & Legal Affairs und Mitglied der Geschäftsführung bis zu seinem Wechsel zur FFA. Darüber hinaus ist Peter Dinges Mitglied im Aufsichtsrat von German Films, der Auslandsvertretung der deutschen Filmwirtschaft. Für seine Verdienste um die Annäherung der Filmwirtschaften Frankreichs und Deutschlands wurde Peter Dinges 2008 vom Französischen Botschafter mit dem Orden Arts et des Lettres ausgezeichnet sowie 2014 von der französischen Kulturministerin zum Officier de l´ordre des Arts et des Lettres ernannt. Im Februar 2016 wurde er für seine Verdienste um die Beziehungen zwischen den Filmwirtschaften Luxemburgs und Deutschland vom luxemburgischen Premierminister Xavier Bettel mit dem Ritterkreuz am Orden der Eichenlaubkrone des Großherzogtums Luxemburg geehrt.

Nicole Beutler

Nicole Beutler
Nicole Beutler
Die gebürtige Wienerin absolvierte eine klassische Ballettausbildung und studierte Schauspiel am Max Reinhardt-Seminar sowie Gesang und Tanz am Tanzforum Wien (heute Performing Arts Center). 1990 begann ihre Laufbahn an Theatern in Österreich und Deutschland. Für Kino-, TV-Filme und -Serien steht sie auch international vor der Kamera, darunter „Schlosshotel Orth“, „Der Mann mit dem Fagott“, „Marie Bonaparte“ (mit Catherine Deneuve) und „Klimt“ (mit John Malkovich). Ihr Kinofilm "Der letzte Sommer der Reichen" von Regisseur Peter Kern (mit Amira Casar) feierte Weltpremiere auf der Berlinale 2015. Im TV-Film „Das Sacher" ZDF/ORF wirkte Nicole Beutler 2016 mit, und seit Juni ist sie wieder als Arzthelferin Irena Bornholm bei den Dreharbeiten zur ZDF-Serie "Der Bergdoktor" im Tiroler Ellmau im Einsatz. Im September beginnen in Wien die Dreharbeiten zur 3. Staffel der "Vorstadtweiber" (ORF). Als Chansonnière ist sie mit ihren Solo-Abenden „Wien - Paris – retour“ sowie "Liebes Lied!" sehr erfolgreich.

Dokumentarfilm

Gabriela Sperl

Gabriela Sperl
Gabriela Sperl
Gabriela Sperl promovierte in Neuere Geschichte in München 1985. Seit 1982 arbeitete sie als freie Dramaturgin und als freie Redakteurin beim Bayerischen Fernsehen. Sie war 1998 bis 2002 Programmbereichsleiterin für Musik und Fernsehspiel im BR. In dieser Zeit entstanden zahlreiche erfolgreiche Kino- und Fernsehproduktionen, u.a. preisgekrönte Fernsehfilme wie „Ende der Saison“ und „Leben wäre schön“, Kinofilme wie „Mein letzter Film“ (Hirschbiegel), „Der alte Affe Angst“(Roehler), der moderne Heimatfilm „Hierankl“ (Steinbichler). 2003 gründete sie die Produktions- und Projektentwicklungsfirma sperl film GmbH. Den Grimme Preis erhielt sie 2004 für „Zuckerbrot“, „Leben wäre schön“ und „Familienkreise“. Zusammen mit teamWorx produzierte sie „Stauffenberg“ (Baier) sowie „Helen, Fred und Ted“ (Hormann) und „Nicht alle waren Mörder“ (Jo Baier). Mit teamWorx produzierte sie den historischen Zweiteiler „Die Flucht“ und schrieb das Drehbuch. Gemeinsam mit Uwe Schott gründete sie die Produktionsfirma sperl + schott film GmbH (2006). Erste Produktion war „Das letzte Stück Himmel“ (Baier). Sperl ist Mitglied der Deutschen Filmakademie (Nachwuchsförderung) und von 1999 bis 2016 Mitglied im Hochschulrat der HFF München. Seit Mai 2016 sogar als nebenamtlichen Leiterin der Abteilung Medienwissenschaft.

Konstanze Breitebner

Konstanze Breitebner
Konstanze Breitebner
Die Wienerin Konstanze Breitebner begann ihre Schauspiel-Laufbahn am Wiener Ensemble Theater und Theater an der Josefstadt. Es folgten Kino- und TV-Rollen, wie „Der Salzbaron“, „Schlosshotel Orth“ oder Peter Mazzuchellis „Day and Night“, für den sie den Schauspielpreis in San Remo bekam. 2007 kehrte sie an die Bühne zurück, auch ihr Repertoire an Soloprogrammen ist groß: 2015 war die Uraufführung von „Madame Johann Strauss“. Ebenso schreibt sie fürs Theater, 2012 wurde ihre Beziehungskomödie „Don´t Schatzi me!“ uraufgeführt. Ihr Debüt als Drehbuchautorin gab Konstanze Breitebner mit "Paradies in den Bergen" (2005 im ORF). „Meine Tochter nicht“, das Wolfgang Murnberger 2009 verfilmte, bekam eine ROMY Nominierung. Für „Die Fremde und das Dorf“ erhielt sie 2015 die ROMY fürs beste TV-Drehbuch. Im März 2016 wurde der zweite Teil „Ein Geheimnis im Dorf“ ausgestrahlt, die Dreharbeiten zum dritten Teil „Treibjagd im Dorf“ starteten kurz danach.

Börje Hansen

Börje Hansson
Börje Hansson
Nach seinen Studien der Filmwissenschaft an der Universität Stockholm und Schauspiel Institut an der Schwedischen Filmschule produzierte Börje Hansson Filme mit Regisseuren wie Kjell Sundvall. Von 1977–1982 arbeitete der gebürtige Götheburger als Sound Designer, Drehbuchautor, Redakteur. Unter anderem war er verantwortlich für international ausgezeichnete Werbefilme und Musikvideos, u.a. auch für ABBA. 2008 – 2015 leitete er die Produktionen bei AB Svensk Filmindustri, bevor er zusammen mit Carola Hansson und Paolo Vacirca die Bright Moving Pictures Sweden AB gründete. Börje Hansson war ebenfalls Mitglied der International Federation of Filmproducers Association (FIAPF) und europäischer Vizepräsident des Komitees.

Gabriele Kranzelbinder

Gabriele Kranzelbinder
Gabriele Kranzelbinder
Geb. 1968 in Klagenfurt, Studium der Rechtswissenschaften in Wien, Paris und Rom. Ab 1994 Organisation von Filmprojekten, Produktions- und Regieassistenz, Produktionsleitung. 2001 Mitbegründerin der Produktionsfirma Amour Fou, Produzentin zahlreicher Spiel-, Dokumentar- und Experimentalfilme. Seit 2007 Alleineigentümerin der KGP Kranzelbinder Gabriele Production mit Fokus auf internationale Koproduktionen von europäischen Filmautor/innen.

Kurzfilm

Georges Luks

Gerges Luks
Gerges Luks
Der gebürtige Schweizer Georges Luks begann seine Karriere als Kritiker, Journalist und Kurator nationaler und internationaler Ausstellungen. Seit 2001 ist er Mitglied der Emmy-Kommission in New York. Außerdem arbeitet er als Produzent und Moderator für Kultur und Entertainment beim Schweizer Fernsehen. Als Vorsitzender für Entertainment bei Television Swiss 4 war er verantwortlich für Kommunikation und Strategie-Entwicklung. 2011 war Luks Kurator und Beauftragter des Bulgarischen Pavillon bei der 54. Biennale in Venedig. Luks war außerdem Professor an der Akademie für angewandte Kunst Biel/Bienne Schweiz und am Institut für Werbung und Fernsehen in Zürich (2000–2006). Bis 2006 war er zudem Geschäftsführer und Präsident des internationalen Fernsehfestivals „Rose d´Or“ in Montreux und Luzern.

Max von der Groeben

Max von der Groeben
Max von der Groeben
Seine Eltern sind die Sportjournalisten Alexander und Ulrike von der Groeben, aber Sohn Max, 1992 in Köln geboren, tritt nicht in ihre Fußstapfen, sondern strebt eine Schauspielerkarriere an. Nach Rollen in der RTL-Sitcom „Bernds Hexe“, „Danni Lowinski“ und „SOKO Kitzbühel“ wurde der Jung-Star 2013 mit der Goldenen Kamera als bester Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet: für seine Rollen im „Polizeiruf 110: Eine andere Welt" und "Inklusion - Gemeinsam anders". Bekannt wurde er vor allem mit der Kinokomödie "Fack Ju Göhte", mit 7,4 Mio. Besuchern einer der erfolgreichsten deutschen Filme. Seit 2013 studiert Max von der Groeben Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule München, steht aber weiter vor der Kamera, zuletzt Anfang 2016 in der Münchner Jubiläumsfolge „Tatort: Mir san jetzt da wo's weh tut" in einer Hauptrolle.

Elke Wilkens

Elke Wilkens
Elke Wilkens
Geboren in Linnich, verbrachte Elke Winkens ihr Kindheit in den Niederlanden, Belgien, Deutschland und Afrika. Von 1989 bis 1991 besuchte sie die London Studio Center School. Danach zog sie nach Wien und absolvierte 1994 die Musical School am Theater an der Wien. Durch Auftritte mit der Kabarettgruppe "Die Hektiker" wurde sie für das Fernsehen entdeckt und bekam erste Rollen in den TV-Magazinen "Zell-O-Fun" (SWR) "One" (ORF) und „Die kranken Schwestern“ (ORF). Ihr Kinodebüt gab sie im Film "Helden in Tirol" (1998). Schnell wurde sie einem breiten österreichischen Publikum bekannt. In Deutschland gelang ihr der Durchbruch, als sie 2002 die Hauptrolle der Niki Herzog in der Krimiserie "Kommissar Rex" übernahm. Als letzte war sie in dem ZDF Film "Rottmann schlägt zurück" in der Hauptrolle neben Heino Frech zu sehen und in der Kinokomödie "Arschkalt" wo sie ebenfalls die weibliche Hauptrolle übernahm.