Felix Mitterer - Lesung

Mittwoch, 26.8.2015

In Kitzbühel und Kirchberg ging er zur Schule, besuchte danach die Lehrerbildungsanstalt in Innsbruck und arbeitete ab 1966 beim Innsbrucker Zollamt. 1970 wurden seine ersten Beiträge im ORF gebracht. 1977 machte er sich als freier Autor selbständig. Neben seiner literarischen Tätigkeit tritt er auch immer wieder, wie in seinem ersten Theaterstück Kein Platz für Idioten, als Schauspieler auf. Felix Mitterer arbeitet und lebt seit 1995 in Castlelyons (Caisleán Ó Liatháin), Irland. Er hat 2010 zwecks Übersiedlung nach Österreich in Ravelsbach im Weinviertel einen Bauernhof gekauft, den er seit 2011 auch bewohnt.

Mitterer führt mit seinen Werken, die sich oft einer mundartlichen Kunstsprache bedienen, die Tradition des Volksstücks in Inhalt und Form fort. Dabei greift er meist problematische und kontroverse Themen auf, wie im Stück "Kein schöner Land" das Eindringen des Faschismus in die ländliche Gemeinschaft, oder das Verhältnis von Deutschen und Österreichern am Beispiel des Tourismus in Tirol in der Satire Die Piefke-Saga. Sie wurde vom ORF als mehrteilige Fernsehserie ausgestrahlt und war beim Erscheinen 1991 höchst umstritten. Vor allem die Werke Die Piefke-Saga und Verkaufte Heimat (ebenfalls vom ORF ausgestrahlt) verhalfen Felix Mitterer Ende der 1980er Jahre zum großen Durchbruch. Seine Protagonisten sind oft sozial isolierte Außenseiter, wie in Kein Platz für Idioten oder Die wilde Frau.

Mittwoch 26.08.2015 um 19:00Uhr im Hermann Reisch Saal, Hotel Rasmushof

Kartenverkauf im Sporthotel Reisch oder bei Ö-Ticket (Ticketpreis 24.-)



Freie Sitzplatzwahl, keine Reservierungen möglich.